Donnerstag, 13. Dezember 2018

Eigentlich schien die Sache klar. Die Ahauser Traditionsveranstaltung „Fanfaren Flammen Feuerwerk“ werde es 2018 nicht geben, hatte das Ahauser Stadtmarketing vor zwei Wochen erklärt. Nach massiver Kritik aus der Bevölkerung und der CDU-Fraktion rudert man nun ein wenig zurück.

„Man muss die altbewährten Dinge auch mal überdenken. Das alte Konzept besteht schließlich schon seit zig Jahren“, hatte Michael Bihlmeyer vor zwei Wochen gegenüber AHAUS.jetzt erklärt. Außerdem seien die Kosten für FFF immens und durch die Einsparung könne man an anderer Stelle mehr investieren.


Eigentlich ließen diese Aussagen keinen Raum für Spielraum. Dennoch steht das Event plötzlich wieder zur Diskussion. Einer der Gründe ist sicherlich die Kritik, die aus der Bevölkerung auf die Entscheidungsträger einprasselte.  Die CDU-Fraktion im Stadtrat hatte außerdem bereits vor Wochen erklärt, sich für Fanfaren Flammen Feuerwerk stark machen zu wollen.

Entscheidung hängt am Gremium

Doch die Kritik ist nicht der einzige Punkt, warum die Diskussion neu entfacht ist. Zwar ist Ahaus Marketing & Touristik (AMT) federführend für die Organisation eines solches Events verantwortlich, aber die endgültige Entscheidung liegt in den Händen des Gesellschafterausschusses. Dem Ausschuss gehören der Gewerbeverein, der Ahaus e.V. und Vertreter der Stadt Ahaus an. Zu letzteren zählt auch Bürgermeisterin Karola Voß.

In einer Stellungsnahme gegenüber der Münsterland Zeitung erklärte sie am Montag, dass im Moment im Gremium verschiedene Konzepte diskutiert werden. Vorstellbar sei, dass das Feuerwerk zum Beispiel an einen anderen Anlass angeknüpft werde. Auf Antrag der CDU-Fraktion wird FFF auch Thema in der nächsten Ratssitzung am 12. Juni. Man wolle „vollumfänglich und öffentlich über die Gründe der geplanten/beschlossenen Streichung“ informiert werden.

Eine endgültige Entscheidung wird wohl spätestens am 21. Juni gefällt werden. Da berät der Gesellschafterausschuss über die Zukunft von Fanfaren Flammen Feuerwerk.

ANZEIGE