Samstag, 22. September 2018

„Zusammenfassend kann man von einem ruhigen, nicht auffälligen ‚Tanz in den Mai‘ sprechen“, so die Bilanz der Einsatzleitstelle der Polizei Borken. Am folgenden 1. Mai kam es jedoch vermehrt zu Konflikten. Am Ahauser Rodelberg musste die Polizei zahlreiche Platzverweise aussprechen.

Obwohl der „Tanz in den Mai“ für die Ahauser Polizei generell eher ruhig verlief, kam es beim Saisonfinale des Zeltfestes „Karpaten“ gleich zu vier Strafanzeigen aufgrund von Diebstählen. Gestohlen wurden insgesamt zwei Geldbörsen, zwei Smartphones und ein Autoschlüssel. In allen vier Fällen erfolgte eine Anzeige gegen Unbekannt. Da es zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Hinweise auf die Täter gibt, werden die Ermittlungen wohl zeitnah eingestellt werden müssen.


Etwas häufiger als noch am Vortag – aber immer noch überschaubar – war die Einsatzlage der Polizei am 1. Mai. Insgesamt 13 Mal rückte die Polizei im Zeitraum 01. Mai (6 Uhr) bis 02. Mai (5 Uhr) zu Einsätzen aus, die mit den Mai-Feierlichkeiten im Zusammenhang standen.

Zwei Personen schlagen in Alstätte auf 20-Jährigen ein

In Ahaus kam es unter anderem zu drei Körperverletzungen. In einem Fall musste die Polizei einschreiten, nachdem ein 20-Jähriger sie wegen eines Vorfalls in Alstätte gerufen hatte. Er behauptete, dass zwei Männer auf ihn eingeschlagen haben sollen. Unter dem Strich fertigten die Beamten an diesem Tag vier Strafanzeigen wegen der Körperverletzungsdelikte aus.

Zweimal randalierten Personen und drei Jugendliche tranken so viel Alkohol, dass sie von der Polizei versorgt beziehungsweise nach Hause gebracht werden mussten. Zahlreiche Platzverweise (35) sprachen die Polizeibeamten am Rodelberg aus. Diesen besuchten in der Spitze etwa 300 Personen, die überwiegend friedlich feierten. „Einige meinten jedoch, rumpöbeln zu müssen. Deshalb gab es die Platzverweise“, so einer Sprecher der Polizei auf Anfrage.

Quelle: Pressestelle Polizei Borken

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