Mittwoch, 19. Juni 2019

Die Polizei in Bocholt hat in der vergangenen Woche (1. bis 5. April) schwerpunktmäßig Fahrradfahrer kontrolliert. Insgesamt mussten die Beamten 256 Verstöße feststellen. Das sind mehr als noch im Jahr 2018.

Fünf Tage lang kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei in Bocholt in erster Linie Fahrradfahrer. Die Aktion diente vor allem der Sicherheit im Straßenverkehr. Trotzdem hatten die Polizisten es mit allerhand Verstößen zu tun.

Radfahrer mit Handy am Ohr

Einige Radfahrer waren zwar auf dem Radweg unterwegs, befuhren diesen jedoch in falscher Richtung. Andere fuhren mit ihrem Fahrrad durch die Fußgängerzone oder hatten während der Fahrt das Handy am Ohr.

Insgesamt stellten die Beamten 256 Verkehrsverstöße fest (März 2018: 209); davon 205 von Radfahrern, aber auch 48 durch Autofahrer.

Aufgedröselt bedeuten diese Zahlen: 120 Radfahrer fuhren auf dem Radweg in die falsche Richtung. 16 benutzten ihr Handy während der Fahrt. 38 Radfahrer fuhren verbotenerweise in der Fußgängerzone und 21 Radfahrer begingen andere Verstöße wie das Missachten von Stop-Zeichen oder das verbotswidrige Mitnehmen einer weiteren Person. 13 Radfahrer missachteten das Rotlicht der Ampel.

Pedelecfahrer pöbelt Polizei an

Gegen einen besonders aggressiven und uneinsichtigen Pedelecfahrer, der eine rote Ampel missachtete, wurde außerdem ein Bericht an das Straßenverkehrsamt gefertigt. Der Bocholter hatte die Polizei angeschrien, angepöbelt und zeigte in keiner Weise Einsicht.

Verstöße durch Kinder unter 14 Jahren gab es im Rahmen der Fahrradkontrolle in 30 Fällen. Die Beamten schrieben Elternbriefe oder setzten die Eltern telefonisch beziehungsweise persönlich über den Verstoß ihres Kindes in Kenntnis.

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