Dienstag, 23. Oktober 2018

Bei der Aktionsicher.mobil.leben – Ablenkung im Blick“ hat am Donnerstag auch die Polizei Borken mitgemacht und viele Vergehen festgestellt. Daher weist die Polizei nun nochmals auf die Gefahren mit Handy am Steuer hin.

Die Polizei Borken kontrollierte tausende Fahrzeuge (Pkw, Lkw, Fahrrad, u.a.) und stellte 68 Verkehrsverstöße fest. 48 davon ahndete die Polizei aufgrund von unerlaubter Handynutzung am Steuer. Außerdem besuchten zwei Polizisten Schulen, um vor der Gefahr zu warnen.


Der Verkehr auf der Straße läuft und die Ampeln schalten auf grün. Das nutzen viele Autofahrer, um einen schnellen Blick aufs Handy zu riskieren. Man will ja wissen, was in der WhatsApp-Nachricht steht. Wie gefährlich das ist, darauf machte die Polizei Borken am Donnerstag bei der Aktionsicher.mobil.leben – Ablenkung im Blick“ aufmerksam.

Die Polizei ist erschrocken darüber, wie viele Menschen am Steuer das Handy benutzen. Foto dpa
Die Polizei ist erschrocken darüber, wie viele Menschen am Steuer das Handy benutzen. Foto dpa

Ein Blick aufs Smartphone ist nicht nur gefährlich, sondern kostet auch viel Geld. Unter den 1.200 kontrollierten Fahrzeugen erwischten die Beamten 48 Fahrer, die ihr Handy am Steuer nutzten, obwohl es verboten ist. Die mussten tief in die Tasche greifen. An insgesamt zehn Stellen wurden die Kontrollen durchgeführt.

Ein Blick aufs Handy kann Leben kosten

Nicht nur das Texten während der Fahrt ist lebensgefährlich. Schon durch das Telefonieren am Steuer fährt man, als hätte man mehr als 0,8 Promille Alkohol im Blut. Bereits bei 50 Stundenkilometern schafft ein Auto in nur einer Sekunde 14 Meter. Bei einem Blick auf das Smartphone für zwei Sekunden fährt man dann fast 30 Meter blind.

Daher gilt: Kein WhatsApp, kein Instagram und keine Sprachnachricht während der Fahrt nutzen. Noch nichtmals ein Anruf kann so wichtig sein, dass man dafür sein Leben und das der Mitmenschen riskiert. Das gilt übrigens genauso für Radfahrer.

Saftige Strafen für Verkehrssünder.

Laut aktuellem Bußgeldkatalog muss man mit bis zu 210 Euro Strafe, drei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen, wenn man mit dem Handy am Steuer erwischt wird. Auf dem Fahrrad zahlt man immerhin 55 Euro Strafe.

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