Dienstag, 04. August 2020

Die Corona-Pandemie hat die fortschreitende Digitalisierung an den Schulen in der Stadt Ahaus weiter beschleunigt. Bis zum Jahresende sollen alle Klassenräume der Grundschulen eine digitale Unterrichtstafel bekommen – hinzu werden Schüler mit iPads ausgestattet.

Grundschulen bekommen iPads und digitale Tafeln

Ahaus erhält für die Anschaffung der Geräte Fördermittel des Landes NRW aus dem „DigitalPakt NRW“ in Höhe von 500.000 Euro.

Die Tafeln sollen von den Schülern und vom Lehrpersonal von iPads bedient werden. Für die Beschaffung der iPads erhält die Stadt noch einmal 40.000 Euro.

„Im Rahmen des Projektes haben Stadtverwaltung und Schulen vorab gemeinsam technisch-pädagogische Einsatzkonzepte entwickelt“, so Hugo Tübing, Mitarbeiter für die Schul-IT. Es sei ein wichtiger Schritt der Medienentwicklung in den Schulen in Ahaus.

Bald soll zudem eine größere Anzahl an iPads aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes für Schüler bereitgestellt werden, die ansonsten nicht über die technischen Möglichkeiten für einen digitalisierten Unterricht verfügen.

Digitalisierung darf nicht an finanziellen Unterschieden scheitern

Corona habe gezeigt, dass die Digitalisierung in den Schulen weiter forciert werden müsse, so Werner Leuker, Beigeordneter der Stadt Ahaus. Doch es müsse mit hoher Intensität weiter gehen. Zudem dürfe das digitale Lernen nicht an den fehlenden finanziellen Möglichkeiten von Familien scheitern.

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