Samstag, 11. Juli 2020

Nur noch wenige Tage, dann beginnen in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. Dennoch sollte trotz Ferienspaß nicht vergessen werden, aufgrund der immer noch andauernden Coronavirus-Pandemie die Hygiene- und Abstandsregeln von 1,50 Metern einzuhalten. Doch vielen fällt besonders letzteres immer noch schwer, denn: Wie breit sind 1,50 Meter überhaupt?

1,50 Meter – Bezirksregierung Münster will Abhilfe schaffen

Der Regierungsbezirk Münster will nun Abhilfe schaffen. Zum Auftakt der Ferienzeit werben die Städte und Krankenhäuser im Regierungsbezirk gemeinsam mit der Bezirksregierung auf ihren Social-Media-Kanälen für die Einhaltung der Abstandsregel.

Unter dem Hashtag #einmeterfuenfzig zeigen die Verwaltungen anhand einer Vielzahl von Beispielen, wie breit der Mindestabstand, der das Infektionsrisiko erheblich senken kann, wirklich ist.

View this post on Instagram

Zum Auftakt der Ferienzeit werben die Städte und Kreishäuser im Regierungsbezirk Münster gemeinsam mit der Bezirksregierung auf ihren Social-Media-Kanälen weiter für das Einhalten der Corona-Sicherheitsregeln. Dazu gehört neben dem Tragen von Masken und guter Handhygiene vor allem die Abstandsregel – die im Alltag manchmal Schwierigkeiten bereitet: Wie breit sind 1,50 Meter wirklich? Unter dem Hashtag #einmeterfuenfzig zeigen die Verwaltungen eine Vielzahl von Beispielen für den Mindestabstand, der das Infektionsrisiko erheblich senken kann. Die Pressestelle des Kreises Steinfurt demonstriert dies zum Beispiel mit Büro-Gegenständen wie Aktenordnern und Kaffeetassen, der Kreis Warendorf nutzt sein kreisrundes Logo, um zu zeigen, wie sich Begegnungs-Abstände auf Fluren einhalten lassen. Die Stadt Münster und die Bezirksregierung nutzen dafür auch ortstypische Gegenstände: Dazu gehören natürlich ein Fahrrad, ein Fanschal und ein Tretboot in Schwan-Form. Im Video werden Oberbürgermeister, Landräte und die Regierungspräsidentin zudem demonstrieren, wie die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts auf das Mobiltelefon geladen und installiert werden kann. Bislang entwickeln sich die 7-Tages-Inzidenzen (Corona-Positive pro 100.000 Einwohner) in den meisten Städten und Kreisen des Regierungsbezirks trotz lokal begrenzter Einzelereignisse weiter besser als der Landesschnitt. Damit dies so bleibt, sind die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, neben dem Einhalten der Abstandsregel von #einmeterfuenfzig die Zahl ihrer Kontaktpersonen gering zu halten, längere Kontakte auf ein Minimum zu beschränken und Zusammenkünfte möglichst im Freien abzuhalten. #einmeterfuenfzig

A post shared by Stadt Ahaus (@stadtahaus) on

Ein Beispiel: Der Kreis Warendorf nutzt sein kreisrundes Logo, um zu zeigen, wie sich Begegnungs-Abstände auf Fluren einhalten lassen. Die Stadt Münster demonstriert die Abstände anhand von Fahrrädern, einem Fanschal und einem Tretboot in Schwan-Form.

Bislang sollen sich die Corona-Fälle pro 100.000 Einwohnern in den meisten Städten und Kreisen des Regierungsbezirks Münster trotz lokal begrenzter Einzelereignisse weiter besser als der NRW-Landesschnitt entwickeln.

Damit dies weiterhin so bleibt, sollten die #einmeterfuenfzig auch unbedingt immer eingehalten werden. Anhaltspunkte gibt es nun ja genug.

ANZEIGE