Samstag, 20. April 2019

In Ahaus fehlt es an Wohnraum. Vor allem für Singles ist es schwierig, eine Bleibe zu finden. Eine Alternative sollen Tiny Houses sein. In Ahaus gibt es dafür auch bereits Interessenten.

Einfamilienhäuser sind in Ahaus sehr beliebt. Doch vor allem für Singles und untere Einkommensschichten fehlt bezahlbarer Wohnraum. Wie die Münsterland Zeitung berichtet, soll im Ausschuss für Stadtentwicklung am Donnerstag (11. April) über Alternativen gesprochen werden.

Tiny Houses bieten alles, was man braucht

Die Forderung nach Tiny Houses in Ahaus geht zurück auf einen Antrag der UWG-Fraktion (Unabhängige Wählergemeinschaft) im Dezember 2018. Tiny Houses sind Kleinhäuser von höchstens 60 Quadratmetern Größe. Es gibt sie als mobile Variante oder fest im Boden verankert. Wie ein herkömmliches Haus bieten sie alle Bereiche zum Wohnen, Kochen und Schlafen.

Einige Städte im Münsterland machen vor, wie es geht. In Steinfurt sollen Tiny Houses auf dem Hof eines Landwirts aufgestellt werden. In Warendorf haben die Freien Wähler Ende 2018 einen Antrag gestellt, eine Mini-Haus-Siedlung anzulegen, berichtet die Münsterland Zeitung weiter.

29 Personen haben Interesse

Laut des Artikels hält Walter Fleige, Stadtplaner in Ahaus, die Idee der Tiny Houses durchaus für einen „interessanten Gedanken.“ In einer Internetumfrage der Stadtverwaltung haben bereits 29 Personen Interesse an einem Tiny House bekundet (Stand 2. April).

Mehr zu dem Thema könnt ihr im Bericht der Münsterland Zeitung nachlesen.

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