Montag, 25. März 2019

Wohnhäuser im Mini-Format liegen im Trend. Jetzt haben die Unabhängigen Wähler vorgeschlagen, ein städtisches Grundstück für diese „neuartige Wohnform“ zur Verfügung zu stellen.

Meist sind sie aus Holz, ziemlich winzig und stehen oft auf einem Hänger: „Tiny Houses“ aus den USA sind mittlerweile auch in Deutschland im Trend. Die Kleinsthäuser haben meist eine Wohnfläche von höchstens 60 Quadratmetern und nehmen kaum Platz weg.

In Ahaus, so die Unabhängigen Wähler in ihrem Antrag, finden Interessierte aber kaum einen Platz für ihr Mini-Haus. Deshalb solle die Stadtverwaltung prüfen, ob sie ein geeignetes Grundstück dafür entbehren könne.

Idee kommt im Rat gut an

Denkbar wäre das etwa für Einwohner, der kein großes Grundstück wollen oder nicht viel Geld dafür ausgeben wollen, so die Fraktion. Auch mit Blick auf die Umwelt sei das sinnvoll.

Das Grundstück solle zunächst 10 bis 15 dieser Häuschen beherbergen. Eine Hochschule sowie das lokale Handwerk könnten das Projekt entsprechend begleiten.

Im Stadtrat stieß der Vorschlag nicht auf Ablehnung. Im Gegenteil: Die Fraktionen stimmten überein, dass es sich um ein interessantes Projekt handeln könne, heißt es von der Stadt.

„Aber nur dann, wenn in Ahaus auch tatsächlich ein Bedarf besteht.“ Das soll jetzt geprüft werden. Der Antrag wurde in den Fachausschuss verwiesen.

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