Mittwoch, 27. Januar 2021

Um Leerständen in der Ahauser Innenstadt frühzeitig entgegenzuwirken, hat sich die Stadt Ahaus am „Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren in NRW“ beteiligt. Mit Erfolg: Eine Fördersumme in Höhe von gut 71.000 € wurde der Start zugesagt.

Leerstände reaktivieren

Mit diesem Mittel sollen konkret drei Leerstände in der Innenstadt reaktiviert werden, teilt die Stadt in einer Pressemeldung mit. Hierfür wurde Kontakt mit den Eigentümern aufgenommen und die grundsätzliche Bereitschaft zur Teilnahme abgefragt.

„Häufig scheitert eine Reaktivierung eines Leerstandes nicht an der guten Idee für die Nutzung, sondern vielmehr an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Hier setzt die Förderung des Landes ein und hilft die wirtschaftliche Hürde zu überbrücken“, erklärt Beigeordneter Thomas Hammwöhner.

Steigende Anzahl an Leerständen

Einige Geschäfte haben gelitten: Nicht zuletzt durch das veränderte Einkaufsverhalten und natürlich auch den erneuten Lockdown. Die Innenstadtlagen geraten immer stärker unter Druck. Die Auswirkung zeigt sich in einer steigenden Anzahl von Leerständen, insbesondere in Grund- und Mittelzentren.

„Bisher sind in Ahaus noch keine flächendeckenden Leerstände zu verzeichnen. Wir wollen jedoch frühzeitig gegensteuern und Strategien entwickeln, um eine Ausbreitung von Leerständen zu vermeiden und die Ahauser Innenstadt lebendig und attraktiv zu halten“, sagt Bürgermeisterin Karola Voß.

Fördergelder zugesagt

Für das Sofortprogramm Innenstadt kalkuliert die Stadt Ahaus Projektkosten von 78.994 Euro. Das Land hat nun der Stadt Ahaus zugesagt das Projekt anteilig mit 90% der Kosten zu finanzieren. Die Fördersumme beläuft sich demnach auf 71.095 Euro.

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