Mittwoch, 21. Oktober 2020

  • Das Coronavirus breitet sich in NRW immer weiter aus. 
  • Bereits vier Personen sind in Ahaus an Covid-19 erkrankt. 
  • Diese Verhaltensweisen schlägt der Kreis Borken vor. 

Die aktuelle Lage der Coronavirus Infizierten verschlimmert sich. Mittlerweile sind in Deutschland vier Menschen an dem Virus gestorben. Fast 1000 sind infiziert. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der Kreis Borken  am Montagmorgen (12. März) alle Bürger in Ahaus über die speziellen Verhaltensweisen informiert.  

Coronavirus: Verhaltensweisen des Kreis Borken für die Bevölkerung 

Demnach gibt es  die 5 verschiedenen Fälle, in denen man sich wie folgt Verhalten sollte:  

Wer nicht in ein Risikogebiet gereist und keinen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten  Person hatte, muss keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen beachten. Diese Personen können daher beispielsweise uneingeschränkt am Schul- und Kita-Betrieb teilnehmen oder zur Arbeit gehen. Zurückhaltung bei Sozialkontakten wird allerdings immer empfohlen.  

Für alle Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, wie zum Beispiel  in Italien oder Südtirol aber keine Krankheitssymptome und auch keinen Kontakt mit infizierten aufweisen, gilt folgendes: Die Betroffenen sollten sich „achtsam verhalten“, da eine Infektion mit dem Coronavirus nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Damit ist gemeint: Verhaltet euch so, als wenn ihr eine schwere Erkältung haben und niemanden anstecken wollt.  

Am besten ist:   

  • Eine 14-tägige Einschränkung der Sozialkontakte   
  • – kein Schulbesuch sowohl für Schüler/innen als auch für Lehrkräfte  
  • – kein Kita-Besuch   
  • – keine Besuche in Schwimmbad, Kino oder Fitnesscenter   
  • – Berufsausübung mit dem Arbeitgeber klären  

„Achtsames Verhalten“ ist auch dann erforderlich, wenn der behördlich angeordnete Coronavirus-Test negativ ist.  

Für Personen, die in einem Risikogebiet wie Italien waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall bekommen haben, gilt ebenfalls „achtsames Verhalten“. Außerdem muss man sich umgehend telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung setzen oder Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 aufnehmen.  

Alle Menschen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem am Coronavirus Infizierten hatten, melden sich umgehend beim Kreisgesundheitsamt unter der Rufnummer 02861/82 1091. Für sie muss dann geklärt werden, ob  sie als unmittelbare Kontaktperson in häusliche Quarantäne müssen. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.  

Alle Bürger, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben und für Personen, die einen engen, unmittelbaren (meist körperlichen) Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person hatten gilt „häusliche Quarantäne“. Das ist eine behördlich angeordnete Maßnahme. 

So sollte man sich bei einer häuslichen Quarantäne verhalten:  

  • im eigenen Haushalt verbleiben
  • Regelmäßiger telefonischer Kontakt mit dem Kreisgesundheitsamt
  • Den weiteren Anweisungen des Kreisgesundheitsamtes folgen 

Coronavirus: Bei den Verhaltensweisen gibt es einen Sonderfall  

Der sechste sogenannte Sonderfall betrifft die Personen, die lediglich Kontakt mit Kontaktpersonen hatten. Bei diesen Personen, gelten keine besonderen Schutzmaßnahmen. Zum Beispiel: Familienmitglieder eines Schulkindes, das als Kontaktperson zu einer infizierten Person eingestuft wurde. Diese werden genauso behandelt wie im ersten Fall. 

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