Sonntag, 09. Mai 2021

In letzter Zeit kam es häufiger zu Unfällen mit Fahrrad- und Pedelecfahrenden. Dies nimmt die Polizei zum Anlass eine Schwerpunktkontrolle im Kreis Borken durchzuführen. So konzentrierten sich die Polizisten der Polizeiwache Ahaus in den vergangenen Wochen auf das falsche Verhalten von Radfahrern und auch anderen Verkehrsteilnehmern.

Im ersten Quartal dieses Jahres sind bereits ungefähr 100 Radfahrende im Kreis Borken verletzt worden. Hierbei haben keinesfalls die Zweiradfahrenden ausschließlich die Unfallursache gesetzt, sagt die Polizei. Aus diesem Grund überwachen sie im Rahmen der Kontrollen das ordnungsgemäße Verhalten aller Verkehrsbeteiligten. Mit dem Ziel: Die Sicherheit insbesondere für die ungeschützten Zweiradfahrer zu erhöhen.

Diese Verkehrsverstöße hielt die Polizei fest

Die Beamten stellten insgesamt 151 Verkehrsverstöße fest, wobei sie die Nutzung des falschen Radweges mit 73 Verstößen am häufigsten ahndeten. Zudem nutzten 16 Personen während der Fahrt ihr Mobiltelefon. In 12 Fällen fuhren sie verbotswidrig durch die Fußgängerzone. Insgesamt in 17 Fällen setzte die Polizei Eltern mit einem sogenannten „Elternbrief“ über das Fehlverhalten ihres Kindes in Kenntnis.

Laut Polizeibericht erhielten die Polizisten bei ihren Kontrollmaßnahmen durchaus positive Rückmeldungen. Gerade die Nutzung des falschen Radweges oder auch der Gebrauch eines Mobiltelefons führen häufig zu Gefahrensituationen. Oftmals hängt es nur vom Zufall oder der besonderen Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer ab, ob jemand verletzt wird. Neben der ständigen Überwachung im täglichen Dienst wird die Polizei derartige Schwerpunktkontrollen in unregelmäßigen Abständen wiederholen.

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