Montag, 12. April 2021

Heute vor einem Jahr, am 5. März 2020, musste die Stadt Ahaus zum ersten Mal von Coronafällen in Ahaus berichten. Vorsorglich wurde in Abstimmung zwischen dem Kreis Borken, der Stadt Ahaus und der Schulleitung die Irena-Sendler-Schule geschlossen.

Zunächst war es nur ein Verdacht nach dem Kontakt einer Ahauser Familie mit einer infizierten Person aus den Niederlanden. Einen Tag später gab es dann Gewissheit: Vier der fünf Familienmitglieder waren ebenfalls infiziert.

Aktuell gibt es 41 nachgewiesen Infizierte in Haus

In den darauf folgenden Wochen und Monaten stieg die Zahl der Coronafälle weltweit deutlich an. Den Höchststand der ersten Welle verzeichnete Ahaus am 7. April mit 67 infizierten Personen. Wie die Stadt Ahaus berichtet begann Ende Mai/Anfang Juni eine Phase der Entspannung: Bis zum 25. September stagnierte die Zahl der Infizierten zwischen 0 und 4.

Dann startete die zweite Welle und sie schlug direkt richtig zu: Am 26. November gab es in Ahaus 212 Personen mit einer nachgewiesenen Infektion – mehr als dreimal so viel wie bei der ersten Welle im Frühjahr. Aktuell sind in Ahaus 41 Menschen nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 4. März 2021).

Infobereich auf der Homepage der Stadt Ahaus

Die Stadt Ahaus arbeitet intensiv mit dem Kreisgesundheitsamt zusammen und stimmt sich in ihrem Vorgehen gegen die Ausbreitung des Virus auch mit den anderen Kommunen des Kreises ab. Auf ihrer Homepage hat die Stadt Ahaus direkt nach den ersten Fällen einen Infobereich speziell für Fragen zum Coronavirus eingerichtet.

Dort sind auch heute neben den aktuellen Zahlen, Hygienetipps und weiterführenden Infos für Unternehmen, Schulen, Kitas etc. Hilfsangebote und Servicetelefone zu finden – inklusive Übersetzung in viele Sprachen.

Bürgermeisterin Voß zu der Corona-Situation

„Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern in ganz Ahaus für den Zusammenhalt und ihre Ausdauer in dieser anstrengenden Zeit“, zieht Bürgermeisterin Karola Voß ein Zwischenfazit nach einem Jahr Corona in Ahaus. „Danke auch an all meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der Umsetzung der Corona-Schutzverordnungen und ihren Auswirkungen dauerhaft alle Hände voll zu tun hatten und haben.

Aber wir sehen positiv in die Zukunft. Die wachsende Zahl der Impfungen in Verbindung mit dem geplanten bundesweiten Testkonzept und das Einhalten der Hygienemaßnahmen schaffen aktuell eine Perspektive für mehr Normalität, die hoffentlich schon recht bald wahr werden könnte.“

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