Samstag, 11. Juli 2020

Charlotte Krafft ist wieder da. Vielleicht wissen es einige Einwohner in Ahaus und dem restlichen Kreis Borken noch nicht. Doch die Dame ist Regionsschreiberin beim landesweiten Literaturprojekt „stadt.land.text NRW“ und ist auf der Suche nach Geschichten aus der Region.

Regionsschreiberin wieder im Münsterland

Charlotte Krafft kommt eigentlich aus Berlin und hat die vergangenen acht Wochen aufgrund des Coronavirus in der Hauptstadt verbracht. Ihre eigentliche Aufgabe im Zuge des Projektes ist es jedoch, durch das Münsterland zu reisen und darüber zu berichten.

Im April hatte die Regionsschreiberin die Menschen im Münsterland dazu aufgerufen, mit ihr via Mail in Kontakt zu treten. Sie hat zahlreiche Hinweise bekommen, wohin es ab jetzt denn mal gehen könnte.

Charlotte Krafft ist auf der Suche nach Münsterland-Geschichten

Bisher hat die Berlinerin Zeit in Dülmen verbracht, die Wildpferde und das Schloss Buldern besucht. Aktuell weilt sie in Warenedorf und macht Ausflüge zu den Emsauen und in den Teutoburger Wald. Ihre größte Herausforderung: Sie darf nur die öffentlichen Verkehrsmittel und das Fahrrad benutzten.

„Nach 30 Kilometern auf dem Leihfahrrad tut mein Hintern enorm weh, ich bin es absolut nicht gewohnt, da ich Fahrradfahren in Berlin für gemeingefährlich halte. Aber hier radle ich eigentlich mit Freude – wäre da nicht dieser Sattel“, sagt Charlotte Krafft.

Sie kommt auch ins Westmünsterland

Auch der Kreis Borken und das Westmünsterland soll in Zukunft Destination für Regionsschreiberin Charlotte Krafft sein. Wer Kontakt mit ihr im Zuge des Literaturprojektes stadt.land.NRW sucht, kann sie unter der E-Mail-Adresse schreiberin@muensterland.com erreichen.

Ihr Blog über das Münsterland hat schon die eine oder andere Geschichte für interessierte Leser parat.

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