Samstag, 22. September 2018

Die Polizei im Kreis Borken hat innerhalb einer Woche mehr als 40.000 Fahrzeuge im Kreis überprüft. Das Ergebnis sind 22 Fahrverbote, mehr als 400 Bußgeldverfahren und tausende Verwarngelder.

Raserei zählt zu den Hauptunfallursachen. Um sie zu bekämpfen, hat die Polizei im Kreis Borken eine große Aktion mit Kontrollen durchgeführt. Zwischen dem 21. und 27. Juni machte sie an 40 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen. Sie überprüfte insgesamt etwa 43.000 Fahrzeuge.


Das Ergebnis: Rund 3.600 Autos, also acht Prozent, fuhren zu schnell. In 3.144 Fällen stellten die Beamten Verwarngelder beziehungsweise Zahlscheine aus. Zudem leiteten sie 457 Bußgeldverfahren ein. 22 Autofahrer fuhren so schnell, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Die krassesten Fälle

Am schnellsten fuhr ein Autofahrer in Gronau auf dem Amtsvennweg. Er raste mit 138 Stundenkilometern auf der Straße, auf der 70 Stundenkilometer erlaubt sind.

Ebenfalls viel zu schnell war ein Fahrer auf der Dunkerstraße in Borken-Burlo unterwegs. Er hatte 90 Stundenkilometer auf dem Tacho, während 50 Stundenkilometer erlaubt waren.

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