Mittwoch, 21. Oktober 2020

Im vergangenen Jahr wurde bereits angekündigt, dass alle Polizeibehörden in NRW mit Smartphones ausgestattet werden. Auch die Polizei im Kreis Borken passt sich endlich dem digitalen Zeitalter an.

  • 314 iPhones stehen der Kreispolizeibehörde Borken ab sofort zur Verfügung. 
  • Ein Großteil der Smartphones wird den Beamten persönlich zugewiesen. 
  • Die Smartphones sind für die Polizei eine digitale Modernisierung. 

Landrat Dr. Kai Zwicker und Polizeidirektor Peter Hilp freuen sich über die neuen iPhones und sehen die Neuerung in den Polizeibehörden als wichtigen Schritt für die Arbeit im Kreis Borken an.

Polizeibehörden bekommen im Kreis Borken an vier Wachstandorten neue iPhones  

Rund 200 Polizisten erhalten an den vier Wachstandorten in Borken, Bocholt, Ahaus und Gronau ein neues Smartphone. Teilweise erhalten die Beamten ein eigenes iPhone oder es wird einem Gerätepool zur Verfügung gestellt. Ein Gerätepool bedeutet, dass sich mehrere Polizeibeamte ein Gerät teilen müssen, welches sie für einen bestimmten Einsatz entleihen können. 

Für die Polizei Borken sind die iPhones ein Schritt zur Modernisierung 

Gerade jetzt an Karnevalstagen sind die neuen iPhones für die Polizei eine große Bereicherung. Polizeidirektor Peter Hilp: „Das ist ein Schritt zur Modernisierung, der unseren Einsatzkräften viele Vorteile bringt“.

Auch Landrat Dr. Kai Zwicker ist begeistert: „Unsere Polizei im Kreis Borken ist damit in technischer Hinsicht gut aufgestellt, um den Anforderungen des digitalen Zeitalters Rechnung zu tragen und seine Möglichkeiten zu nutzen“. Weiter lobte der Leiter der Kreispolizeibehörde die Modernisierung des NRW Innenministerium: „Mobile Kommunikation ist ein ganz wichtiger Faktor für die Arbeit der Polizei. Das gilt genauso für eine funktionsgerechte Fahrzeugflotte, optimale Überzieh- und Schutzwesten oder Bodycams, wie sie unseren Beamtinnen und Beamten seit Kurzem zur Verfügung stehen.“

Die Vorteile der neuen iPhones im Polizeikreis Borken 

Die neuen iPhones seien laut Polizei sehr vorteilhaft für die Arbeit aller Polizisten. So soll es nun endlich möglich sein, Fahndungsbilder oder andere Informationen direkt und ohne Zeitverzug an alle Beamten im Einsatz zu übermitteln.

Außerdem können die Smartphones Dokumente, wie zum Beispiel Ausweise oder Führerscheine scannen und sofort Abfragen an zentrale Datenbanken stellen. Zuvor mussten die Beamten erst in die Einsatzleitstelle gehen, um Informationen zu bekommen. Abzuwarten bleibt, ob es dadurch im Kreis Borken mehr und schnellere Festnahmen gibt.

Die Smartphones sind für die Polizei in jedem Fall eine ziemliche Zeitersparnis. Machbar sei das durch spezielle Apps, mit denen die polizeilichen iPhones ausgestattet sind. Außerdem sorgen die neuen iPhones dafür, dass die Polizei im Kreis Borken vollständig in das sogenannte landesweite „Vorgangs-
Bearbeitungssystem“ integriert wird. ngm

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