Mittwoch, 24. Oktober 2018

Unbekannte hatten in der Nacht von Freitag (27. Juli) auf Samstag (28. Juli) im Freibad in Stadtlohn randaliert. Der Akt von Vandalismus schockt die Freibad-Betreiber und Besucher. Kommen nun hohe Kosten auf die Stadt Stadtlohn zu?

Wie die Münsterlandzeitung berichtete sind Unbekannte in der Nacht von Freitag auf Samstag in das Freibad eingedrungen und haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen. So schmissen sie Mülltonnen ins Becken. Eine Bank lag am Boden des Beckens. Auch rissen sie gummierte Bodenplatten heraus und schmissen sie ins Wasser.


Trotzdem öffnete das Freibad am Samstagnachmittag. Helfer machten sich sofort ans Werk und räumten auf. Der Schwimmbetrieb geht aktuell weiter. Nun müssen Vertreter der Stadt Stadtlohn jedoch herausfinden, wie teuer der Vandalismus vom Wochenende wird.

Bodenplatten müssen erneut verlegt werden, zusätzliche Kosten möglich

„Die Schäden sind noch nicht alle abzusehen“, sagt Hermann Kösters (Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung) gegenüber Ahaus.jetzt. Natürlich müssen die Bodenplatten erneut verlegt werden. Das passiert in jedem Fall. Allerdings haben die Randalierer auch sehr schwere Gegenstände in das Becken geschmissen, sodass der Boden auch kaputt sein könnte.

Das Problem: Diese Schäden können erst im Herbst begutachtet werden, wenn das Wasser aus dem Becken gelassen wurde. „Da können dann schon erhebliche Kosten auf uns zukommen. Das müssen wir dann schauen“, sagt Kösters.

Von der Polizei gibt es aktuell noch keine Neuigkeiten zu der Gruppe der Randalierer.

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