Montag, 25. März 2019

Wie die Polizeibehörde Borken, das Polizeipräsidium und die Staatsanwaltschaft Münster am Sonntag (6. Januar) berichten, kam es in Gescher zu einem schweren Verbrechen. Ein Mann lag mit Stichverletzungen leblos im Badezimmer seiner Wohnung.

Update – 8. Januar, 14 Uhr:

Laut Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt hat die Obduktion im Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Münster keinen eindeutigen Hinweis auf ein Fremdverschulden erbracht. „Fest steht allerdings, dass die Verletzungen für den Tod des 48-jährigen Manns aus Gescher ursächlich sind.“

„Die Mordkommission ermittelt deshalb weiterhin in jede Richtung“, so Kommissionsleiter Kriminalhauptkommissar Thomas Götze das Obduktionsergebnis. „Wir haben unsere Spurensuche und -sicherung heute auch außerhalb des Gebäudes fortgesetzt. Wir wollen sicherstellen, dass uns keine Spur verloren geht.“

Zeugenaussagen sind von großer Bedeutung

Polizisten mit ihren Spürhunden suchten deshalb heute auch die Grünflächen rund um das Mehrfamilienhaus ab.

Für die Mordkommission sind Zeugenaussagen von Bedeutung, die sich auf Beobachtungen im Zeitraum vom Neujahrstag (1. Janaur) bis zum Auffinden der Leiche am Samstagabend (5. Januar) beziehen.

„Wenn jemand etwas gesehen oder im Umfeld des Hauses gehört hat, kann es helfen, den Tatzeitraum einzugrenzen“, sagt Oberstaatsanwalt den Zeugenaufruf der Mordkommission.

Ursprungsmeldung:

Die Polizei Ahaus erhielt am Samstag (5. Januar) um 18.50 Uhr einen Hinweis auf einen Unglücksfall in Gescher. Zusammen mit den Rettungskräften betraten die Polizisten die Wohnung. Die Rettungskräfte fanden einen leblosen Körper im Badezimmer.

Stichverletzungen bei Mann festgestellt

„Ein Arzt stellte eine Stichverletzung beim verstorbenen 48-Jährigen fest“, sagt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Sonntag (6. Januar). Aktuell sind die Umstände, die zum Tod des Mannes geführt haben, noch unbekannt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Mordkommission des Polizeipräsidiums in Münster.

Zeugen wurden bereits gefragt. Spurensuche und -sicherung hat begonnen. Hinweise sollen an die Polizei in Münster weiter gegeben werden (0251 – 2750).

Polizei beginnt mit Spurensuche

Der Verstorbene soll nun zur Klärung der Todesursache im Institut für Rechtsmedizin in der Universitätsklinik in Münster obduziert werden.

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