Donnerstag, 19. September 2019

In Rhede entpuppte sich das vermeintliche Opfer eines Raubes, als Straftäter in einer anderen Angelegenheit.

Am Donnerstag (22. August) wurde ein 34-jähriger Mann aus Rhede bei der Polizei vorstellig und wollte Strafanzeige erstatten. Er behauptete ausgeraubt worden zu sein. Angeblich hätten Diebe seinen Motorroller stehlen wollen.

Zudem soll er von den Tätern angegriffen und verletzt worden sein. Die Beamten hatten jedoch ihre Zweifel an der Geschichte des Mannes.

Geschichte war frei erfunden

Sie sollten sich wenig später erhärten! Ein Zeuge machte die Beamten aus Rhede darauf aufmerksam, dass sie Geschichte des angeblichen Opfers nicht stimme.

Der 34-Jährige gab daraufhin zu, das Raubdelikt erfunden zu haben. Er wollte mit seiner Geschichte davon ablenken, dass er alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis mit seinem Motorroller vor eine Parkbank gefahren war.

Die Polizeibeamten leiteten ein Strafverfahren gegen den Mann ein. Ein Arzt entnahm dem Beschuldigten außerdem eine Blutprobe.

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