Mittwoch, 21. Oktober 2020

  • Seit dem 22. März gibt es wegen des Coronavirus ein Kontaktverbot in ganz Deutschland. 
  • In Ahaus haben Jugendliche bereits dagegen verstoßen.
  • Die Polizei Borken beantwortet Fragen der Bürger bezüglich des Kontaktverbots in der Corona-Krise. 

Ahaus – Gemütlich zusammen sitzen und mit Freunden einen trinken – seit Eintreten der Kontaktsperre aufgrund des grassierenden Coronavirus ist das in den meisten Fällen auch in Ahaus nicht mehr möglich – denn die Regelung gilt bundesweit.

Einige Jugendliche habe sich davon aber in dieser Woche nicht beeindrucken lassen – und sich in Ahaus zu einer gemütlichen Runde im Freien verabredet. Daraufhin haben die Jugendlichen einen Platzverweis und eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit erhalten.

Coronavirus in Ahaus: Jugendliche widersetzen sich dem Kontaktverbot

Was ist in Ahaus jetzt noch erlaubt – und was nicht? Die Polizei muss sich damit seit neustem täglich damit beschäftigen. Sie appelliert an alle Bürger, verantwortungsbewusst mit der Ausnahmesituation umzugehen.

Bisher habe es im Kreis Borken erst zwei Einsätze bezüglich eines Verstoßes gegen das Kontaktverbot gegeben. Über Facebook erhalte die Polizei aber immer wieder Anfragen von Bürgern, wie man sich derzeit zu verhalten habe.

Trotz Coronavirus mit mehr als zwei Menschen in einem Auto?

Eine Frage etwa: Dürfen mehr als zwei Personen in einem Auto zusammenfahren? Die Antwort der Polizei lautet: nein, grundsätzlich nicht. Denn das Verbot von Zusammenkünften und Ansammlungen von mehr als zwei Personen gilt nicht nur für den öffentlichen Raum, sondern auch für den Straßenverkehr. 

Ausnahmen sind mehrköpfige Familien, Personen aus einer häuslichen Gemeinschaft (etwa WGs), zwingend notwendige Zusammenkünfte aus beruflichen Gründen oder die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Polizei im Kreis Borken kann nicht jede Frage zweifelsfrei beantworten

Nicht jede Frage, so heißt es von der Polizei im Kreis Borken, könne zweifelsfrei beantwortet werden. Der gesunde Menschenverstand sei aber ein guter Helfer. Zudem sind auf der Internetseite der Polizei NRW alle aktuellen Informationen zur Corona-Schutzverordnung, sowie der Straf- und Bußgeldkatalog aufgeführt.

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