Montag, 25. März 2019

Wer aus Spaß den Alarmknopf etwa in der Schule drückt, der muss zahlen. Doch was kostet so ein unnötiger Einsatz? Die Stadt Ahaus hat nun eine Pauschale dafür festgelegt.

Wenn es brennt, ruft man die Feuerwehr – und zahlt dafür in der Regel auch nichts. Ganz anders sieht das bei einem Fehlalarm aus. Denn wer dafür sorgt, dass die Feuerwehr ohne triftigen Grund ausrücken muss, wird dafür zur Kasse gebeten.

Der Rat der Stadt Ahaus hat nun beschlossen, eine Pauschale für solche Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr zu verlangen. 700 Euro soll es künftig kosten, wenn man ohne Grund einen Brandmelder auslöst. Festgelegt hat der Rat der Stadt das in einer Neuen Satzung über die Leistung der Freiwilligen Feuerwehr (PDF).

53 Mal zu Fehlalarmen ausgerückt

Damit solle künftig „den entstehenden Kosten durch Fehlalarme Rechnung getragen werden“, heißt es dazu von der Stadt.

Dass die Feuerwehr recht häufig zu Fehlalarmen ausrücken muss, zeigen die Einsatzzahlen. in 2017 war die Feuerwehr bei 74 Bränden im Einsatz. Insgesamt 53 Mal rückte sie wegen Fehlalarmen aus. Diese müssen aber nicht immer durch Missbrauch der Brandmelder passiert sein.

Auch künftig rückt die Feuerwehr zu Bränden, Unfällen oder Unglücken in der Regel kostenlos aus. Wer aber ohne Not den roten Knopf drückt, muss dafür tief in die Tasche greifen.

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