Samstag, 11. Juli 2020

In den vergangenen Jahren hat die kleine Raupe für viel Aufregung gesorgt: der Eichenprozessionsspinner. Und auch in diesem Jahr hat die Stadt Ahaus der fiesen Raupe den Kampf angesagt.

  • Bereits jetzt sind die ersten Meldungen zum Eichenprozessionsspinner eingegangen.
  • Eine Fachfirma behandelt befallene Bäume in der Nähe von Schulen und Spielplätzen.
  • Bürger können weitere Meldungen bei der Stadt Ahaus machen.

Ahaus – Es ist wieder so weit – der Eichenprozessionsspinner macht sich in den Bäumen breit. Das kann zum ernsthaften Problem werden, denn die feinen Haare der Raupe können schwere allergische Reaktionen bei Menschen und Haustieren verursachen.

Eichenprozessionsspinner: Schulen und Spielplätze haben Priorität

Aus diesem Grund nimmt die Stadt Ahaus die eingehenden Meldungen über entdeckte Nester sehr ernst. Die Hinweise werden vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung gemeinsam mit einer Fachfirma abgearbeitet.

Besonders befallene Bäume in der Nähe von Gebäuden wie Schulen und Kindergärten oder an Spielplätzen und Radwegen haben Priorität. Wie die Stadt Ahaus mitteilt, entfernt die Fachfirma die Eichenprozessionsspinner innerhalb weniger Tage.

Ahaus geht nur gegen Raupen auf öffentlichen Flächen vor

Die Stadt weist darauf hin, dass sie nur gegen Eichenprozessionsspinner auf öffentlichen Flächen vorgeht. Bürger, die privat betroffen sind, müssen selbstständig Maßnahmen gegen die Raupe ergreifen. Allerdings warnt die Stadtverwaltung davor, den Eichenprozessionsspinner eigenständig entfernen zu wollen. Das sollten Profis übernehmen.

Der Eichenprozessionsspinner ist in diesem Jahr, bedingt durch die trocken-warme Witterung, sehr weit verbreitet. Daher kann die Stadt Ahaus keine flächendeckende Bekämpfung gewährleisten. Aus diesem Grund werden die Außenbereiche nicht behandelt.

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