Freitag, 22. November 2019

Gute Nachrichten für alle, die in Ahaus ein dringendes Bedürfnis haben: Die Stadt will sich an dem Projekt „nette Toilette“ beteiligen. Dabei stellen Gastronomen ihre eigentliche privaten Toiletten für die Öffentlichkeit zur Verfügung und lassen alle rein, die mal müssen.

Das könnte die Lage in Ahaus verbessern. Denn: Viele öffentliche Toiletten gibt es in der Stadt nicht. Und seit einem Feuer in einem der wenigen WCs vor rund zwei Wochen ist das Angebot noch begrenzter.

270 Städte haben die „nette Toilette“ – bald auch Ahaus?

Das soll sich jetzt ändern. Wie die Westfälischen Nachrichten berichten, existiert das Projekt „Die nette Toilette“ bundesweit bereits in rund 270 Städten. Dabei werden die teilnehmenden Betrieben mit einem entsprechenden Aufkleber versehen der darauf hinweist, dass die Toilette benutzt werden darf. Dafür zahlt die Stadt den Unternehmen einen monatlichen Zuschuss von 40 Euro.

Einstimmig empfahl der Wirtschaftsausschuss der Stadt die Teilnahme an dem Projekt. Das letzte Wort hat jetzt der Rat.

ANZEIGE