Freitag, 15. November 2019

Am Donnerstag (30. August) stand im Jugendhilfeausschuss ein besonderes Thema auf der Agenda: Ein neuer Bikepark für Ahaus! Jugendliche stellten die Pläne für den Bike vor, der demnächst auf dem Freizeitgelände Ork entstehen soll. 

Der Mountainbike Park in Ahaus wird Realität. Die ursprüngliche Idee stammt aus den im März 2018 stattfindenden Ideenschmieden. Ahauser Kinder und Jugendliche starteten diverse Projekte für und in der Stadt – so auch den Mountainbike-Park. Zusammen mit einer Fachfirma hatten Jugendliche die Strecke erarbeitet.

Der Bikepark soll, wie die Münsterland Zeitung berichtet, unter anderem auf zwei ehemaligen Tennisplätzen des Clubs TC Grün-Weiß Ahaus gebaut und circa 3.500 Quadratmeter groß werden. Es soll Strecken sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene Fahrer mit verschiedenen Hindernissen geben.

Tennisclub-Mitglieder zeigen Zustimmung

Die Mitglieder des Tennisclubs TC Grün-Weiß Ahaus zeigten ihre Zustimmung am Donnerstag (30. August) bei der Mitgliederversammlung. Laut Münsterland Zeitung sollen Zäune und Hecken den Sichtschutz zwischen Tennisanlage und Mountainbike-Park herstellen.

Kein Konfliktpotenzial zwischen Mountainbikern und Tennisspielern

Der Tennisclub braucht die Plätze 11 und 12 schon länger nicht mehr. Dass Tennisspieler durch Geräusche vom Bikepark in ihrer Konzentration gestört werden könnten, glaubt Grün-Weiß-Vorsitzender Christoph Börsting nicht, wie er gegenüber der MLZ sagte: „Es geht ja nicht um einen Bikepark für Motorräder.“

Insgesamt würde der Bau des Bikeparks circa 30.000 Euro kosten. Die Organisatoren können mit einer Förderung der Sparkassenstiftung für den Kreis Borken von 15.000 Euro rechnen. Auch die Stadt würde sich an einer Investition von bis zu 15.000 Euro beteiligen.

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