Montag, 12. April 2021

Die dritte Sitzung des Rates stand im Zeichen der Finanzen. Aber auch für Hundebesitzer gibt es Neuigkeiten.

Corona und Finanzen

In seiner Rede sprach Kämmerer und Erster Beigeordneter Hans-Georg Althoff davon, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Jahresverlauf 2020 die Haushaltswirtschaft „auf den Kopf gestellt“ habe. Für 2020 wird mit einem Defizit von -843.000 € geplant, welches mit der Ausgleichsrücklage verrechnet werden könnte. Althoff sagte, dass trotz negativer Auswirkungen der Pandemie mit einem voraussichtlich positiven Jahresergebnis 2020 zu rechnen sei.

Neuigkeiten für Hundebesitzer

Hundebesitzer müssen zukünftig bei der Hundesteuer etwas tiefer in die Tasche greifen. Erstmals seit 2004 erhöht die Stadt Ahaus die Hundesteuer. 28 Prozent mehr müssen Herrchen und Frauchen für ihren Vierbeiner abgeben.

Aber nicht alle Tiere betrifft die Neuerung. Hunde aus dem Tierheim, die ein gewisses Alter erreicht haben, sollen komplett von der Hundesteuer befreit werden. Das Alter dieser Hunde legt die Stadt nach Absprache mit dem Tierheim fest.

Sofortprogramm Innenstadt

Auch ging es in der Ratssitzung um das „Sofortprogramm Innenstadt“. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Ahaus hat für die drei Leerstände in der Innenstadt Fördermittel beantragt, eine Rückmeldung dazu gibt es allerdings noch nicht.

Fridays for Future

Bürgermeisterin Karola Voß schloss den öffentlichen Teil der Sitzung mit einem Hinweis auf einen Bürgerantrag der Initiative „Fridays for Future Ahaus“ zur Priorisierung des Rad- und Fußverkehrs in Ahaus – dieser wird in der nächsten Sitzung des Rates auf der Tagesordnung thematisiert.

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