Mittwoch, 19. Juni 2019

Die Atommüll-Gegner in Ahaus – „Kein Atommüll in Ahaus“ –  haben ihre Kräfte mobilisiert und stellten am Donnerstag (13. September) die sogenannte „Ahauser Erklärung“ vor.

Damit wollen die Teilnehmer Unterschriften sammeln und gegen das Atommüll-Lager protestieren. Schon am Sonntag (16. September) bei der ersten Kundgebung nach Start der „Ahauser Erklärung“ hatten sich 360 Menschen in die Liste eingetragen. Knapp eine Wochen später, am Montag (24. September), sind es schon 1.916 Unterschriften.

Mitglieder der „Ahauser Erklärung“ sind sehr zufrieden mit dem Start

Nach Abschluss der Aktion will die Initiative die gesammelten Unterschriften an die Bundesminsterin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit – Svenja Schulze (SPD) – und an die Bundesministerin für Bildung und Forschung – Anja Karlinczek (CDU) – schicken.

Am Montag (24.  September) treffen sich die Mitglieder der Initiative „Ahauser Erklärung“ zum außerordentlichen Stammtisch um 20 Uhr im „Ahauser Eck“. Das Thema dieses Stammtisches: Wie führt die Initiative ihre Arbeit, nach dem aus ihrer Sicht sehr erfolgreichen Start, weiter fort? Zudem wollen die Mitglieder einen Aktionsplan für die kommenden Wochen ausarbeiten.

Das sind die Forderungen der Ahauser Erklärung

  • Es sollen keinee Verbringung der Brennelementbehälter mit unkalkulierbarem Inhalt aus Jülich und Ahaus geben
  • Keine Verbringung von atomwaffenfähigem Material aus Garching nach Ahaus
  • Beendigung der Entfristung der Genehmigungsdauer für die Lagerung von schwach- und mittelaktivem Abfall in Ahaus
  • Keine Atommüll-Transporte mehr nach Ahaus, bei denen nicht gewährleistet ist, dass der eingelagerte Atommüll spätestens 2036 wieder abtransportiert werden kann
  • Schließung des Ahauser Brennelemente-Lagers spätestens im Jahr 2036
ANZEIGE