Mittwoch, 21. Oktober 2020

Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus trifft auch Ahaus Maßnahmen. Für die Entsorgung von bereits gesammeltem Osterfeuer-Holz gibt es Alternativen.

  • Osterfeuer sind in diesem Jahr auch in Ahaus nicht erlaubt.
  • Das Holz darf dennoch abgebrannt werden.
  • Bürger können das Holz auch zu einem Wertstoffhof bringen.

Wie die meisten Möglichkeiten, Menschen im öffentlichen Raum zu begegnen, sind auch Osterfeuer landesweit untersagt – davon bleibt auch Ahaus nicht verschont. Gemäß der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus sind Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen, abgesehen von den bekannt gemachten Ausnahmen, verboten. 

Die Stadt Ahaus weist nun erneut auch auf das Verbot des vielerorts traditionellen Osterfeuers hin und bietet für jene, die bereits Holz für die Festlichkeit gesammelt haben, Alternativen. 

Verbrennen von Holz in Ahaus erlaubt – aber unter Auflagen

Wer bereits Holz für ein Osterfeuer gelagert hat, darf dieses vor dem Osterfest bis zum 8. April auch verbrennen – allerdings nicht einfach so. Wie die Stadt Ahaus erklärt, ist diese Lösung nur unter Berücksichtigung der Auflagen der „Allgemeinverfügung zur Verbrennung von Schlagabraum im Gebiet der Stadt Ahaus“ vom 18. Oktober 2012 möglich. 

Demnach dürfen Bürger das Holz bis einschließlich dem 8. April noch mit vorheriger Anmeldung beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung unter der Tel.: 02561 / 72-258 verbrennen. 

Ahaus: Stadt warnt vor Tieren, die sich im Feuerholz verstecken könnten

Bei der Verbrennung von traditionellen Osterfeuern und größeren Holzmengen sei aber generell Vorsicht geboten. Wenn das Holz lange auf einem Haufen lagert, fühlen sich oft kleinere Tiere davon angezogen. „Da Vögel und Kleinsäuger im Schlagabraum Unterschlupf suchen, dürfen die Haufen erst unmittelbar vor dem Abbrennen zusammengetragen werden oder sie müssen direkt vorher umgeschichtet werden“, so Michael Gerling, Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung.

Deswegen bietet die Stadt noch eine weitere Alternative zur Entsorgung des Holzes an: Bürger können sonstigen Schlagabraum, den sie nicht verbrennen, zu den üblichen Öffnungszeiten als Grünabfall beim Wertstoffhof der Stadt Ahaus entsorgen. 

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