Sonntag, 08. Dezember 2019

Die Stadt Ahaus darf sich offenbar über ein besonderes Fundstück aus dem 17. Jahrhundert freuen. Es geht hierbei um eine Fensterbierscheibe aus Alstätte.

  • Die Fensterbierscheibe ist im Besitz eines niederländischen Händlers.
  • Die Antiquität wird ins Jahr 1686 datiert.

Gute Neuigkeiten für das Ahauser Stadtarchiv! Bereits im Jahr 2010 kaufte die Stadt zwei Fensterbierscheiben aus dem 17. Jahrhundert, die heute im Torhausmuseum Schloss Ahaus ausgestellt werden.

Stadt Ahaus spricht von einem „besonderen Glücksfall“

Und wie es aussieht, könnte eine kürzlich aufgetauchte dritte Scheibe sich bald dazu gesellen.

„Es war ein besonderer Glücksfall, als zu Beginn dieses Jahres ein niederländischer Sammler den Kontakt zum Stadtarchiv Ahaus suchte, um mehr über eine Fensterbierscheibe zu erfahren, die sich in seinem Besitz befand“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Alstätter Fensterbierscheibe. Bild: C. Berserik/Stadt Ahaus
Die Alstätter Fensterbierscheibe. Bild: C. Berserik/Stadt Ahaus

Tatsächlich stellte sich heraus, dass die Scheibe fast identisch mit den im Jahr 2010 erworbenen Fensterbierscheiben ist.

Fensterbierscheibe soll zurück an ihren Ursprungsort

Der Anlass zur Herstellung dieser ins Jahr 1686 zu datierenden Scheiben bleibt historisch im Dunkeln. Man könne sich allerdings vorstellen, dass damit möglicherweise eine größere geldliche Stiftung für die Alstätter Kirche verbunden war, so die Stadt.

Momentan befindet sich die dritte Scheibe, auf der eine noch nicht zu identifizierende Mette ter Halle genannt wird, noch in einer Ausstellung in Roermond in den Niederlanden.

Schon jetzt ist aber sicher, dass die Stadt Ahaus diese interessante Antiquität ebenfalls kaufen kann, sodass sie wieder an ihren Ursprungsort zurückkehrt.

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