Dienstag, 20. Oktober 2020

Aktuell kommt niemand an dem Thema Coronavirus vorbei. Immer mehr Schulen werden wegen des Erregers geschlossen. Jetzt hat er auch Ahaus erreicht. 

  • Am Wochenende gab es mehrere Corona-Verdachtsfälle in Ahaus. 
  • Eine Schule in der Stadt bleibt wegen des Coronavirus 14 Tage geschlossen.
  • Schüler eines Berufskollegs waren im Corona-Krisengebiet Südtirol Skifahren. 

Am vergangenen Donnerstag (5. März) war es auch in Ahaus soweit: Zum ersten Mal gab es den Verdacht, dass sich Personen mit dem Coronavirus infiziert haben könnten. Alle Betroffenen wurden sofort getestet. 

Eine Familie in Ahaus hatte Kontakt zu einer infizierten Person 

Laut der Stadt Ahaus hatte sich zuvor eine Familie mit drei Kindern wegen des Coronavirus an das Kreisgesundheitsamt gewandt. Die fünfköpfige Familie habe Kontakt mit einer infizierten Person aus den Niederlanden gehabt und nun zeige zum Teil selbst Krankheitssymptome. Sofort wurde die gesamte Familie unter häusliche Quarantäne gestellt und auf den Coronavirus getestet.

Bestätigter Corona-Infektionsfall in Ahaus: Vier Personen sind infiziert 

Am Donnerstag (6. März) berichtete die Stadt Ahaus dann, dass sich der Verdacht bei der fünfköpfigen Familie zum Teil bestätigt habe. Vier Familienmitglieder seien mit dem Coronavirus infiziert.

Da zwei der drei Kindern auf die Irena-Sendler-Gesamtschule in Ahaus gehen, wurden auch dort sofort Maßnahmen ergriffen. Schüler und Lehrer wurden so schnell wie möglich informiert. Um weitere Infektionsketten zu vermeiden, wurde die Schule wurde am Freitag (7. März) vorsorglich geschlossen. Zudem wurden von den Mitschülern der infizierten Kinder Abstriche genommen. Auch weitere Kontaktpersonen der Infizierten wurden auf den Erreger getestet.

Am Samstag (8. März) teilte die Stadt mit, dass alle 86 durchgeführten Tests negativ ausgefallen seien. Trotzdem bleibt die Irena-Sendler-Gesamtschule wie angekündigt gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts 14 Tage geschlossen. 

Schüler aus Ahaus waren auf Skifreizeit im Corona Krisengebiet Südtirol 

Wie bereits bekannt ist, ist Südtirol eines der Corona-Krisengebiete. Die Schüler des Berufkollegs für Technik verbrachten allerdings ihre Skifreizeit in der Urlaubsregion. 61 Schülerinnen und Schüler sowie sieben Begleitpersonen sind nach ihrer Rückkehr am Samstagabend (7. März) auf das Coronavirus getestet worden. Laut Landrat Kai Zwicker seien alle 68 Proben negativ. Dennoch stehen alle Mitglieder der Reisegruppe unter häusliche Quarantäne.  

Hier gibt es Infos zum Coronavirus
Der Kreis Borken bittet darum, von Anrufen bei medizinischen Einrichtungen und Arztpraxen abzusehen, wenn man keine gesundheitlichen Beschwerden hat. Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr freigeschaltet. Dort könnt ihr Auskünfte zum Thema Coronavirus bekommen.

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