Mittwoch, 21. Oktober 2020

Fast 300 Betriebe der Gewerbegebiete Ahaus, Alstätte und Wessum können an das neue Glasfasernetz angeschlossen werden. Jetzt steht auch fest, wie sich die Finanzierung des Projekts zusammensetzen soll.

  • Der Bund hat Ahaus Fördermittel für den
    Glasfaserausbau zugesagt.
  • Die Gewerbegebiete in Ahaus, Alstätte und Wessum
    sind von dem Projekt betroffen.
  • Ziel der Stadt ist es, die Wettbewerbsfähigkeit
    der Unternehmen zu erhalten.

Ahaus – Der Bund hat der Stadt rund 1,65 Millionen Euro
Fördermittel für den weiteren Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten zugesagt.

Ahaus: Stadt beantragt Fördermittel für Glasfaserausbau

Bereits Ende vergangenen Jahres hat die Stadt die Förderung
der Glasfaseranschlüsse beantragt. Die nun vorläufig bestätigten 1,65 Millionen
Euro entsprechen 50 Prozent der gesamten Kosten für das geplante Projekt, wie
die Stadt berichtet.

Außerdem stellt das Land Nordrhein-Westfalen in Aussicht, 40 Prozent des Gesamtbetrags zu übernehmen. Demnach würde die Stadt Ahaus rund 10 Prozent als Eigenanteil tragen müssen, was einer Summe von 330.000 Euro entspricht.

Gewerbegebiet in Ahaus soll wettbewerbsfähig bleiben

Von der Ausbau-Maßnahme sind Teile der Gewerbegebiete
in Ahaus, Alstätte und Wessum betroffen. Nach aktuellem Stand können dort fast
300 Betriebe an das Glasfasernetz angeschlossen werden.

Eine Voraussetzung für die Förderungen von Bund und Land war unter anderem, dass aktuell die Datenrate im Download je Arbeitsplatz unter 30 Mbit/s liegt, damit sei die Wettbewerbsfähigkeit der im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen möglicherweise gefährdet.

Ahaus: Glasfaserausbau in der Vorbereitung

Und genau die soll unbedingt gesichert werden: Wie die Stadt berichtet, ist ein flächendeckendes Glasfasernetz in den Gewerbegebieten essenziell. Es bildet das Fundament für eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit.

Das Ziel der Stadt Ahaus ist es deshalb, dass jeder
Gewerbebetrieb Zugang zu dem neuen, schnelleren Netz erhält. Die
Stadtverwaltung arbeitet derzeit an der weiteren Umsetzung des Verfahrens und
wird bald eine Ausschreibung für den Ausbau veröffentlichen.

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