Montag, 21. September 2020

Die Temperaturen steigen und Regenwolken sieht man in den letzten Tagen eher selten. Die Trockenheit macht den Bäumen zu schaffen. Sie verlieren ihre Blätter und besonders gefährlich, auch ganze Äste. Die Stadt Ahaus warnt: In Ahaus und den Ortsteilen gab es am vergangenen Wochenende erste herabfallende Äste.

Sie teilt mit, dass der städtische Baubetriebshof deshalb bei seinen Baumkontrollen verstärkt auf Totholz und halb abgerissene Äste achtet und entfernt. Aber nicht nur kranke Bäume verlieren Laub und Äste, auch gesunde Bäume werfen begrünte Zweige ab. Damit schützen sie ihre Baumkronen vor dem austrocknen.

Der Baumbetriebshof muss zwei Bäume fällen

Die herabfallenden Äste können für Mensch und Tier gefährlich werden. Bernd Sundermann, Leiter des Baubetriebshofes erklärt: „Bürgerinnen und Bürger sollten aufmerksam unterwegs sein und sich im Park oder Wald am besten nur auf den Wegen aufhalten“.

Zwei Bäume sind durch die Trockenheit so beschädigt, dass sie in den kommenden Tagen gefällt werden müssen. Es handelt sich um eine Kastanie in der Fußgängerzone und eine junge Eiche im Schlossgarten. Die Bäume sollen aber zeitnah nachgepflanzt werden, teilt die Stadt Ahaus mit.

Die Bewässerung ist in den letzten Jahren verstärkt worden

Laut dem städtischen Baubetriebshof, hat sich die Anstrengungen zur Bewässerung in den letzten Jahren deutlich verstärkt. In neuerdings vier Kolonnen werden Bäume und Sommerblumen in Ahaus und den Ortsteilen im Zwei-Wochen-Takt bewässert. Priorität habe dabei die Bewässerung junger Bäume.

Auch viele Anwohner helfen mit

Viele Anwohner unterstützen diese Maßnahme und bewässern die Bäume vor ihren Haustüren. Die Stadtverwaltung ist über dieses Engagement sehr dankbar und rät: „Statt täglich kleine Mengen zu gießen, ist es sinnvoller einmal in der Woche ordentlich zu bewässern. So kann das Wasser tief eindringen und verdunstet nicht sofort.“ Sicherlich am dankbarsten sind die Bäume, die so die Hitze bis zum Herbst gut überstehen könne.

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