Samstag, 22. September 2018

Der Ärger über die 84 Bäume, die an der Gesamtschule im Vestert gefällt werden sollen, reißt nicht ab. Nun meldet sich auch die UWG-Fraktion zu Wort und spart nicht an Kritik.

 


„84 Bäume müssen nicht weg!“, das schreibt die UWG-Fraktion in einer Stellungnahme zu den von der Stadt geplanten Baumfällungen an der Gesamtschule (Ahaus.jetzt berichtete). Fraktionsvorsitzender Felix Ruwe: „Immer wieder werden wir darauf angesprochen, dass Bäume unnütz und Hecken zu großzügig abgesägt werden. Die besondere Bedeutung der Vorbildfunktion der Kommune zur Erhaltung der grünen Lunge einer Stadt gilt auch für Ahaus. Mit Bäumen und Gehölzen, die im Eigentum der Stadt stehen, muss sie besonders schonend umgehen.“

„Irreführende Vorbereitung“

Felix Ruwe bemängelt, dass der Beschluss zur Neugestaltung der Außenanlagen an der Gesamtschule von der Verwaltung irreführend vorbereitet worden sei. „Es wurden keine Angaben zu Baumfällungen in dieser Größenordnung gemacht. Nicht gekennzeichnet waren Bäume, die gefällt werden sollen. Die Zustimmung zur Planung war unter dem Vorbehalt gegeben, dass keine Bäume gefällt werden.“

Auch der Bau des sogenannten Elternparkplatzes, der parallel zum „Hof zum Ahaus“ eine zweite Straße vorsieht, wird von der UWG kritisiert. „Durch diese Baumaßnahme verliert die Gaststätte ‚Am Schulzenbusch‘ Teile des Biergartens und gesunde Bäume müssten auch hier gefällt werden.“ Ein neuer Straßenbelag in dem Bereich und neue Markierungen seien ausreichend.

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