Montag, 22. Juli 2019

Der Rat der Stadt Ahaus hat sich in seiner vergangenen Sitzung mit einer möglichen Erklärung des sogenannten Klimanotstands auseinandergesetzt. Am Ende stimmten die Ratsvertreter aber gegen den Vorschlag.

Der Bürgerantrag der Initiatorinnen der „Fridays-for-Future“-Bewegung in Ahaus wurde nach intensiver Diskussion vom Rat abgelehnt. Die Antragssteller hatten vor der Ratssitzung die Gelegenheit, ihr Anliegen dem Rat vorzutragen und einige Worte an den Rat zu richten.

Klimanotstand nur symbolisch gemeint

Das Wort „Klimanotstand“, so die Antragssteller, sei nur symbolisch zu sehen. Viel mehr gehe es darum, das Problem des Klimawandels anzuerkennen und dem „Klimaaspekt künftig in jeder Entscheidung Rechnung zu tragen.“

Doch viele Ratsvertreter sahen den Begriff als zu schwer an, wollen nun stattdessen lieber konkrete Maßnahmen umsetzen. Etwa das Klimaschutzkonzept, dessen Erstellung die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen beantragt hatte.

Klimakonferenz für Ahaus

So soll es im zweiten Halbjahr 2019 eine öffentliche „Klimakonferenz“ geben, auf der gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und  Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Verbänden, Politik und Verwaltung über konkrete Maßnahmen zum Klima- und Naturschutz in Ahaus gesprochen wird.

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