Montag, 12. April 2021

Eine kurze Verfolgungsfahrt am Donnerstagabend (25. Februar) endete für drei mutmaßliche Drogenschmuggler aus dem Ruhrgebiet bei der Polizei.

Mann flüchtet mit Tüte voller Drogen

Polizisten eines Einsatztrupps bemerkten gegen 21.10 Uhr ein Auto mit Kennzeichen aus Recklinghausen auf der Münsterstraße. Statt den Anhaltezeichen zu folgen, flüchtete der Fahrer. Er hielt nur kurz an, um einen Mitfahrer aussteigen zu lassen. Mit einer Einkaufstüte in der Hand ergriff dieser zu Fuß die Flucht.

Die Flüchtigen im Wagen wurden daraufhin in einer Sackgasse von den Polizisten gestellt. Derweil lief die Fahndung nach dem Fußgänger mit Tüte weiter. Polizeikräfte endeckten die gelbe Einkaufstasche in einem Garten: der Flüchtige hatte sie weggeworfen.

Polizei stellt auch den letzten Flüchtigen

Im Inhalt begründet liegt wohl das Fluchtverhalten der Männer – es handelt sich nach dem derzeitigen Ermittlungsstand um Marihuana und zwar um circa 1,6 Kilogramm. Laut Polizeibericht endete an der Münsterstraße schließlich auch für den Letzten des Trios die Flucht. Polizisten der Wache Ahaus stellten den Mann.

Sie beschlagnahmten die Drogen, sowie den Führerschein des Fahrers und einen im Fahrzeug liegenden Schlagring. Da bei dem Fahrer des Fluchtautos zudem der Verdacht bestand, dass er den Wagen unter Drogeneinfluss gefahren hatte, entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer entlassen.

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