Sonntag, 18. November 2018

Weil ein 15-jähriger Junge aus Ahaus mit einem sogenannten Pocketbike im Straßenverkehr unterwegs war, drohen ihm jetzt juristische Konsequenzen.

Unfreiwillig beenden musste ein 15-Jähriger am Donnerstag (30. August) in Ahaus die Fahrt mit einem sogenannten Pocketbike. Polizeibeamte hielten den Jugendlichen auf dem Vredener Dyk an. Sie stellten fest, dass das Fahrzeug weder zugelassen noch versichert war. Eine Fahrerlaubnis konnte der junge Ahauser ebenfalls nicht vorweisen.


Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Juristische Konsequenzen kommen auch auf den Eigentümer des Pocketbikes zu. Das Pocketbike selbst wurde sichergestellt.

Pocketbikes nicht für Straßenverkehr zugelassen

In Deutschland sind Pocketbikes im Normalfall nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Die kleinen Maschinen können je nach Bauart Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. Fahren dürfen sie nur auf abgesperrten Privatflächen, etwa auf Rennstrecken. Der öffentliche Verkehrsraum ist aber keine solche.

Nicht zuletzt könne sich der Fahrer eines Pocketbikes angesichts der Kombination von geringer Größe und hoher Geschwindigkeit schnell selbst in Gefahr bringen, teilt die Polizei mit.

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