Sonntag, 24. Juni 2018

Das Gröbste ist geschafft: Das Full-HD-Display prangt bereits seit gestern über dem Oldenkottplatz und auch das Konzept hat seinen letzten Feinschliff erhalten. Der Veranstalter Tobit Software hat erneut alles daran gesetzt, ein Stückchen Weltmeisterschaft in die Ahauser Innenstadt zu holen. 

„Footsball´s coming home“, postete Tobias Groten, Gründer von Tobit Software, am 26. März auf seiner Facebookseite. Was er damit meinte? Die Übertragung der Fußball-Weltmeisterschaft kehrt nach acht Jahren Abstinenz auf den Oldenkottplatz in die Ahauser Innenstadt zurück. An jenen Ort, wo 2006 die ersten Zeilen einer Erfolgsgeschichte geschrieben wurden.


Für die Ahauser ist das gleich aus mehrfacher Hinsicht eine erfreuliche Nachricht. Zum einen ist es überhaupt bemerkenswert, dass eine Stadt wie Ahaus nicht wie viele andere Städte (u.a. Dortmund, Düsseldorf, Hannover) auf das diesjährige Public Viewing verzichten muss. Zum anderen war der Tobit Campus zwar eine respektable Ausweich-Location, konnte atmosphärisch seinem städtischen Vorbild aber trotz des WM-Triumphs 2014 nicht das Wasser reichen.

Wir haben für Euch alles Wissenswerte zur StattArena 2018 zusammen gestellt:

 

Eintritt: Der Eintritt zur StattArena bleibt kostenfrei.

Übertragung: Es werden alle 64 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft auf dem riesigen Full-HD-Display am Oldenkottplatz übertragen. Ein Surround-System sorgt für die passende Stadion-Atmosphäre.

Biergarten: Der Biergarten mitten auf dem Oldenkottplatz ist der perfekte Ort, um alle Spiele ohne deutsche Beteiligung zu verfolgen. Von hier aus hat man perfekten Blick auf das Display. Er öffnet immer zum ersten Spiel des Tages. In der Vorrunde ist das meistens 14 Uhr.

Deutschlandspiele: Für die Spiele mit deutscher Beteiligung – idealerweise sieben – wird der Biergarten umgebaut, um mehr Platz zu schaffen. Um die Sicherheit vor Ort gewährleisten zu können, wird es Zugangskontrollen geben. Das Mitbringen von Getränken – insbesondere von Glasflaschen – ist untersagt. Die Außengastronomie darf bis Mitternacht betrieben werden, allerdings ohne Musik.

Bezahlung: Wie gewohnt wird für die Bezahlung eine Tobit-Card benötigt. Sie ist kostenlos an allen Theken erhältlich und kann an jeder Cash-Box mit Bargeld aufgeladen werden. Bei Deutschland-Spielen außerdem an den Theken. Wer auf Bargeld verzichten möchte, kann seine Karte über www.stattarena.app verknüpfen und elektronisch aufladen.

Besucherzahl: Maximal 3000 Deutschland-Fans dürfen gleichzeitig die Spiele verfolgen. Die EM 2016 hat aber gezeigt, dass diese Zahl wohl vor dem Finale nicht geknackt werden dürfte. Die Stadt rechnet in etwa mit 2000 Besuchern bei einem „normalen“ Deutschland-Spiel.

Bechersystem: Was die Becher-Frage für Wellen schlagen kann, sieht man gerade in Vreden. In Ahaus hat sich Tobit dazu entschieden, bei Deutschland-Spielen Einwegbecher für Bier und Softdrinks zu verwenden. „Was Komfort, Sicherheit, Hygiene und sogar die Umweltbilanz betrifft, ist alles sehr viel schlechter als leichte Becher aus Plastik. Vorausgesetzt, sie werden garantiert der Wiederverwertung als Sekundärrohstoff zugeführt“, so die Begründung des Unternehmens. Als Anreiz gibt es pro zehn Becher, die zurückgegeben werden, einen Gutschein für ein Eis oder Freigetränk.

ANZEIGE