Donnerstag, 16. August 2018

Die Polizei im Kreis Borken hat am Wochenende den Motorradfahrern genau auf die Finger geschaut. 14 Prozent von ihnen waren zu schnell unterwegs, während es bei den Autofahrern „nur“ 4,2 Prozent waren. Spitzenreiter war ein Motorrad, dass mit 116 statt mit 70 Stundenkilometern unterwegs war.

Auch am vergangenen Wochenende führte der Verkehrsdienst Geschwindigkeitsmessungen durch, bei denen besonders die Motorradfahrer im Blickpunkt standen. Bei den Messungen (Ahaus-Alstätte, L 560 und Gronau, L 572) wurden 65 Motorradfahrer gemessen, von denen neun zu schnell unterwegs waren – und damit fast 14 Prozent. Bei den ebenfalls gemessenen Autofahrern lag diese Quote bei 4,2 Prozent.


Die höchste gemessene Geschwindigkeit bei den Überschreitungen der Motorräder betrug in Ahaus-Alstätte 108 km/h bei erlaubten 70 km/h und in Gronau 116 km/h bei 70 km/h. Insgesamt wurden drei Bußgeldverfahren eingeleitet und sechs Verwarngelder verhängt.

Die Polizei gibt außerdem zu bedenken: „Die Unfallfolgen nach Verkehrsunfällen, die mit auf die Hauptunfallursache Geschwindigkeit zurückzuführen sind, sind erheblich.“ Gleichzeitig kündigen die Beamten weitere Kontrollen an, um die Verkehrssicherheit gewährleisten zu können.

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