Freitag, 20. Juli 2018

Das Jugendwerk in Ahaus macht mobil – und das auch ganz praktisch. Mit dem neuen Jugendmobil nimmt es künftig eine Vorreiterstellung in der aufsuchenden Jugendarbeit in der Region ein. Das Besondere: Neben den sechs offenen Jugendtreffs in Ahaus und den Ortsteilen sucht das Team künftig Orte auf, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten.

„Wir fahren öffentliche Plätze und informelle Treffpunkte an, um dort Freizeitaktionen anzubieten“, erklärt Birgit Kleinfeld, Teamleiterin des Jugendwerks. Ansprechpartnerin ist die hauptamtliche Sozialpädagogin mit Schwerpunkt Erlebnispädagogik, Laura Hakvoort. „Wir orientieren uns an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen in deren jeweiligen Sozialräumen“, ergänzt diese. Aktuell befindet sich das Projekt in der Erprobungsphase: Ein fixer Punkt ist der Stadtpark, aber auch Gummiplätze, Rodelberg oder auch die Dorfparks in den Ortsteilen sind Anlaufpunkte, die man bereits angesteuert hat.
„Gerne nehmen wir Wünsche und Anregungen der Kinder und Jugendlichen entgegen“, kann Kleinfeld schon von einigen „Stammgästen“ berichten – und freut sich auf Rückmeldungen.

Unterstützung beim Problemen


Die neue Anlaufstelle gebe auch Raum für Gespräche und Unterstützung bei Problemen. Aktuell werden von 15 bis 19 Uhr montags und mittwochs der Schlossgarten, dienstags und donnerstags die Ortsteile angesteuert. Der Freitag soll flexibel bleiben für verschiedene Aktionen wie Fußballturnier oder Grillabend. „Bestenfalls haben wir schon bald einen verbindlichen Fahrplan erstellt, den wir auf unserer Homepage veröffentlichen“, sagt Laura Hakvoort. Ausgestattet ist das Mobil mit Spiel- und Sportmaterial, Gesellschaftsspielen und Kreativecke sowie Material für Aktions- und Themennachmittage.

„Dazu gibt es Sitzecke, WLAN, Getränke, Snacks und Küchenzeile“, so Laura Hakvoort. Das Mobil eigne sich auch zur Organisation von Ferienfreizeiten. Und es zieht neugierige Blicke auf sich, wie sich am Donnerstag im Schlossgarten zeigt. Möglich gemacht hat das Jugendmobil zu einem Großteil eine Spende von 15.000 Euro von Tobit Software aus der Aktion „Nextenliebe“. „So kommt die Unterstützung nun allen Ahauser Kindern und Jugendlichen zugute“, dankt und freut sich Birgit Kleinfeld.

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