Samstag, 26. Mai 2018

Seit über einem Monat ist die reguläre Saison für den VfL Ahaus beendet. Doch die entscheidenden beiden Spiele stehen erst jetzt an: Am heutigen Freitag bestreitet der Verbandsliga-Vizemeister beim TV Werne das erste von zwei Relegationsspielen um den Oberliga-Aufstieg. Gespielt wird ab 19 Uhr in der Linderthalle, Kardinal-von-Galen-Straße in Werne.

Während es für Ahaus darum geht, erstmals in der Vereinsgeschichte die Oberliga zu erreichen, will Werne als Viertletzter der regulären Saison den Abstieg aus dieser verhindern. Dritter Teilnehmer an der Aufstiegsrunde ist der RC Sorpesee II, Vizemeister der Verbandsliga 3, der am Samstag Werne empfängt und am Sonntag in Ahaus gastiert (14 Uhr, Berufskolleg für Technik, Lönsweg). Das Team, das aus seinen beiden Partien die meisten Punkte holt, steigt auf. Sollten alle drei das gleiche Punkt- und Satzverhältnis erspielen, entscheidet das Ballverhältnis.

Die Ahauserinnen gehen nach starker Saison guter Dinge in die erste Partie in Werne. „Ich denke, der Druck liegt bei denen, nicht bei uns“, so Co-Trainer Sebastian Förster. Er hat sich bei Trainerkollegen aus der Oberliga über den Gegner schlaugemacht und erfahren, „dass Werne die gesamte Saison über nicht wirklich Stabilität reinbekommen hat.“ Förster erwartet ein Spiel mit vergleichsweise niedrigem Tempo.

Gut vorbereitet

In der dreiwöchigen Vorbereitung hat der VfL den Fokus auf das Annahmespiel gelegt, das während der Saison nicht immer wie gewünscht funktionierte. „Um die Angriffspower mache ich mir eigentlich keine Sorgen, da sind wir immer in der Lage zu punkten“, sagt Förster.

Der Co-Trainer und Chefcoach Pavel Ivanov können auf einen nahezu kompletten Kader zurückgreifen, dem auch die A-Juniorinnen Sophie Almering und Helena Grothoff angehören werden. Beruflich verhindert ist für das Freitagsspiel Annika Dresemann, sie wird das Team aber im Heimspiel am Sonntag komplettieren. Der VfL hofft, dass es dann im Duell mit Sorpesee, das in der Saison 37 Punkte holte (Ahaus 44), um alles geht.

Von Sascha Keirat


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