Mittwoch, 15. August 2018

Die Stadt Ahaus hat auf die zahlreichen Sichtungen vom gefährlichen Eichenprozessionsspinner reagiert. Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung und der städtische Baubetriebshof haben nun eine Fachfirma hinzugezogen, die die Meldungen über befallene Bäume nach und nach abarbeitet. Doch die wird nicht überall aktiv.

Die Fachfirma behandelt befallene Bäume in der Nähe von Gebäuden wie Schulen und Kindergärten oder an Radwegen mit Priorität. Befallene Bäume auf Kreis- und Landstraßen werden an die zuständigen Stellen weitergeleitet. „In der Regel werden die Eichenprozessionsspinner innerhalb weniger Tage nach Meldung entfernt“, erklärte die Stadt in einer Pressemitteilung.


Da der Eichenprozessionsspinner, bedingt durch die trocken-warme Witterung, in diesem Jahr sehr weit verbreitet ist, könne eine flächendeckende Bekämpfung, vor allem in den Außenbereichen allerdings nicht gewährleistet werden. Die Stadt Ahaus geht gegen den Eichenprozessionsspinner nur auf öffentlichen Flächen vor. Wer privat betroffen ist, muss daher selbstständig Maßnahmen gegen den Schädling ergreifen. Die Stadtverwaltung warnt davor, den Eichenprozessionsspinner selbstständig zu entfernen. Bekämpft werden sollen die Raupen nur durch Fachleute, warnt der Fachbereich Sicherheit und Ordnung.

Starke allergische Reaktionen

Der direkte Kontakt der Nesselhaare des Eichenprozessionsspinners löst beim Menschen eine starke allergische Reaktion aus. Verantwortlich ist dafür das Nesselgift in den sehr feinen Brennhaaren. Experten warnen davor, die weißen spinnennetzartigen Gespinste selbst zu entfernen und empfehlen, umgehend den Kammerjäger zu rufen.

Wer als Ahauser einen Eichenprozessionsspinner entdecken sollte, kann es über das Anliegenportal „Sag´s uns Ahaus“ oder direkt dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung melden.

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