Sonntag, 24. Juni 2018

Aldi vergrößert seine Verkaufsfläche an der Fuistingstraße von 799 auf gut 1200 Quadratmeter. Das überrascht nicht, denn Aldi folgt damit dem Trend der Supermarkt-Ketten. Das Ziel ist klar: Dem Kunden mehr Komfort bieten.

Die Pläne für das Bauvorhaben an der Fuistingstraße 66 sind weit fortgeschritten. Stadtplaner Walter Fleige präsentierte sie dem Ausschuss für Stadtentwicklung. Er erklärte dass „800 Quadratmeter Verkaufsfläche eigentlich nicht mehr marktfähig“ seien. Der Schritt zur Expansion entspreche deshalb dem Trend, den die Stadt schon seit längerer Zeit beobachtet.


„K+K geht bis auf 1100 Quadratmeter. Lidl strebt Größen von 1400 Quadratmetern an und schließt Märkte, wo das nicht geht. Aldi strebt 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche pro Markt an“, so Walter Fleige. Die Intention ist für den Stadtplaner klar: „Alle wollen den Kunden mehr Komfort und Frischwaren anbieten.“

Kein Widerspruch zum Einzelhandelskonzept

Der Expansion des Aldis fallen teilweise die Parkplätze auf der Rückseite des Gebäudes zum Opfer. Dies stellt aus Sicht der Verwaltung allerdings kein Problem dar. „Die Märkte bieten immer deutlich mehr Stellplätze an als benötigt werden. Der Vorhabenträger hat auch noch ein Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft gekauft, um darauf Parkplätze zu bauen“, so Fleige.

Keinen Widerspruch sieht Fleige außerdem zum Einzelhandeskonzept der Stadt: „Es geht hier um einen Nahversorger. (…) Wichtig ist, den Standort an der Fuistingstraße zu schützen. Es hängen Wohngebiete dran, der Markt ist zu Fuß sehr gut zu erreichen.“ Ausschussvorsitzender Andreas Dönnebrink (SPD) befürchtet hingegen, dass die Aldi-Erweiterung für kleinere Läden im Umfeld nicht ohne Folgen bleiben wird.

crb

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