Freitag, 20. Juli 2018

Die Zusammenlegung der Franziskus-Hauptschule und der Realschule im Vestert zu einer Gesamtschule macht größere Umbauarbeiten erforderlich. Eine davon: Die Umgestaltung der Verkehrs- und Außenanlagen. Nun wurde bekannt, dass dafür 84 Bäume gefällt werden müssen.

Für den Bereich zwischen der Straße Hof zum Ahaus und dem Adenauerring werden an der Gesamtschule die Bereiche für Autos, Fahrräder und Fußgänger neu gestaltet, hierbei wird besonderer Wert auf die Trennung der unterschiedlichen Verkehrsarten gelegt. Außerdem wurden die Außenanlagen des Schulzentrums geplant. Schulhöfe, Fahrradabstellanlagen, Lehrer- und Besucherparkplätze werden den veränderten Ansprüchen angepasst.


„Da im gesamten Planungsgebiet viele Bäume stehen, ist es unvermeidbar, in den örtlichen Baumbestand einzugreifen und Bäume zu fällen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Ziel der Planung sei es allerdings, möglichst viele Bäume zu erhalten und gleichzeitig zahlreiche Bäume vor Ort neu anzupflanzen. Um dem sensiblen Thema gerecht zu werden, wurde die Stadt bei Planung und Ausführung von einem Ökologen beraten. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr und der Rat der Stadt Ahaus haben die Maßnahmen im Februar 2018 beschlossen.

Baumfällungen „so gering wie möglich“

„In mehrfachen Planungsrunden wurde sorgfältig darauf geachtet, dass die Baumfällungen so gering wie möglich ausfallen“, so die Stadtverwaltung. Die Gesamtplanung sieht derzeit vor, dass 84 Bäume gefällt werden. Um die Bäume besser unterscheiden zu können, wurden diese in Kategorien eingeteilt. Alle Bäume mit einem Stammdurchmesser von weniger als 35 Zentimeter fallen in die Kategorie I, alle Bäume mit einem Stammdurchmesser zwischen 36 Zentimetern bis 65 Zentimetern in die Kategorie II und alle dickeren in Kategorie III.

Von den 84 Bäumen, die gefällt werden sollen, fallen 46 in die Kategorie I, 34 in die Kategorie II und nur vier in die Kategorie III.  Es sind bereits 45 Neupflanzungen von Laubbäumen und 7 Neupflanzungen von Obstbäumen in Form einer Streuobstwiese vorgesehen. Die Verwaltung prüft außerdem weitere Ersatzmaßnahmen für die Bäume.

 

Insgesamt besuchen derzeit circa 900 Schüler die Gesamtschule im Vestert, davon ungefähr fünf Prozent mit sonderpädagogischem Förderbedarf (Inklusion).

 

 

 

 

 

 

 

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